dpi - 2-teilige Zeichnungs- und Videoinstallation

Barbara Hindahl

7. Juni - 5. Juli 2008

Barbara Hindahl zeigt eine Projektionsinstallation, die dem Raum in schnellem rhythmischem Wechsel in Hell und Dunkel taucht. Bilder eines gerade arbeitenden  handelsüblichen PC-Druckers werden ausschnitthaft generiert und schieben sich stark vergrößert über die weiße Fläche.Permanent sieht man helles Flattern, das von einer dunklen Form gestört wird. Manchmal erkennt oder errät man konkrete Inhalte, dann wieder zieht sich Dunkelheit über die Fläche. Der Druckersound zwischen Sirren und Maschinenlärm und der Rhythmus der Bilder erzeugen einen Flow.

Der zweite Teil ist im Erdgeschoß und ‚bezeichnet’ mit den Mitteln perspektivischer Focussierung ein real existierendes Lager, das der Hausbesitzer dort in der Zeit zwischen den Ausstellungen hat. Eine klare geometrische oder gegenständliche Form schwebt scheinbar im Raum, wenn der Betrachter auf einem definierten Standort, dem ‚idealen Punkt’ steht. So bewegt man sich in einem Fremdraum innerhalb des gewohnten realen Raumes und stößt mehr oder weniger durch Zufall auf die Bildillusion.

Blick in den Gewölbekeller

Blick ins Erdgeschoss