DISSONANTE PERSPEKTIVEN
Kunst im Vorübergehen

Ana Laibach                          08.05. - 21.05.2021
Francisco Klinger Carvalho  23.05. - 05.06.2021
Nikolaus A. Nessler                07.06. - 20.06.2021   

Drei Künstler*innen, die in sehr schwierigen Zeiten mit völlig unterschiedlichen Perspektiven auf die Welt schauen. Sie geben dabei nicht unbedingt Antworten auf ungelöste Zukunftsfragen, sondern stellen eher Momentaufnahmen ihres persönlichen Hier und Jetzt dar.
Ana Laibach macht den Anfang. An der vielseitigen Künstlerin aus Mannheim beisst sich der Liebhaber von Kategorien und Schubladen die Zähne aus. So höchstwahrscheinlich auch diesmal.
Francisco Klinger Carvaho ist in Brasilien geboren und ein Meister im Erkennen des Alltäglichen. Ihn faszinieren die Proportionen zwischen dem Menschen und dem Material, das er als Abfall zurücklässt.
Und schließlich Nikolaus A. Nessler aus Frankfurt, der als Maler und Lichtkünstler metaphorisch in die Dunkelheit eintaucht und so Unbewusstes sichtbar werden lässt.

 

2021 startete der Kunstverein Viernheim mit einem neuen Ausstellungsformat, der ARTBOX. Dahinter verbirgt sich der umgebaute Innenraum des Schaufensters. Mit einer neukonstruierten mobilen Rückwand sowie einem neuen Lichtkonzept ist ein zwar kleinerer, aber dennoch attraktiver Ausstellungsraum entstanden, eben die ARTBOX. Unter dem programmatischen Slogan „Kunst im Vorübergehen“ können so Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten präsentieren. Auch in Coronazeiten!

 

 

 

WIEDER GEÖFFNET!

Eine Anmeldung wird ab sofort telefonisch unter 0178-4915980 oder via E-Mail claus.bunte@kunsthaus-viernheim.de entgegen genommen. Sie erhalten dann einen Termin innerhalb der folgenden Zeitfenster: Donnerstag und Freitag zwischen 15 und 18 Uhr und samstags zwischen 10 und 13 Uhr. Ein Besuch ohne Termin ist leider nicht möglich. Ein- und Auschecken mit der Luca-App oder per Kontaktformular.

In Kooperation mit den Künstlernachlässen Mannheim und der Freien Kunstakademie Mannheim

In der Ausstellung begegnen sich zwei Generationen und Kunstszenen: Die einen, bereits verstorbene Mannheimer Künstler*innen, deren Arbeiten die Künstlernachlässe Mannheim betreuen, und die anderen, Studierende der Freien Kunstakademie Mannheim (FKAM). Die Idee hinter dem Projekt war, dass die Künstler*innen und ihre Arbeiten zum Anstoß und zur Inspirationsquelle für eigenständige künstlerische Positionen werden würden.
Hierbei waren die Studierenden völlig frei in dem, was sie formal, inhaltlich oder medial daraus machten.  

Für die Betrachter*innen also ein spannendes Ping und Pong zwischen Vorbild und aktueller Umsetzung. Ein ständig wechselnder Blick, ein fortwährendes Hin und Her im Vergleichen und des parallel intuitiven Begreifens und Verstehens.

TEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:

Gabriele Dahms
Herbert Halberstadt
Alice Richter-Lovisa
Norbert Nüssle
Ute Petry
Edgar Schmandt
Franz Schömbs
Ilana Shenhav
Trude Stolp-Seitz

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Gabi Bley
Christine Druskeit
Cordula Hilgert
Bernhild Hofherr
Birgit Jung
Björn Kassner

Evelina Kanikova
Hanne Plattner
Gerhard Rieken
Gabi Ruß
Anna Siebert
Inessa Siebert
Berfin Topal
Gisela Weiß
Stefan Wiegand